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ICH HEIßE MARÍA LUCÍA TEJEIRO…

…und bin in Bogotá, Kolumbien geboren. Dass ich heute in Hamburg bin und deutsch spreche, habe ich ursprünglich meinem Großvater zu verdanken.

 

In den 1950er Jahren hatte er deutsche Geschäftskollegen in Kolumbien und war sofort von ihrer Kultur beeindruckt. Daher entschied er sich, seinen Sohn, meinen Vater, auf eine deutsche Schule in Bogotá zu schicken. Auf diese Weise eröffnete sich später auch für meine Geschwister und mich der Zugang zur deutschen Kultur.

Mit bereits vier Jahren ging ich auf die deutsche Schule in Bogotá. Durch die Schule habe ich die deutschen Traditionen und Denkweisen in der Theorie kennengelernt.

VON BOGOTÁ NACH MAINZ.

Die tatsächlichen kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und meiner Heimat durfte ich jedoch erst später, während meines Schüleraustauschs entdecken. Mit 15 Jahren durfte ich für ein ganzes Schuljahr die 10. Klasse am Theresianum Gymnasium in Mainz besuchen. Dort wohnte ich bei einer deutschen Gastfamilie, die mich wie ihr eigenes Kind aufnahm. Dafür bin ich ihnen heute noch dankbar.

Mein erstes Jahr in Deutschland war für mich nicht einfach. Zum ersten Mal in meinem Leben erlebte ich einen Kulturschock und kam anfangs mit der Distanz zu meinen Eltern nicht sehr gut zu Recht.

 

In diesem Jahr konnte ich nach und nach meine eigene Kultur besser kennenlernen und sie ganz intuitiv mit der deutschen Kultur, die ich vor Ort live miterlebte, vergleichen. Das damalige Jahr hat mein Leben verändert und mir die Augen darüber geöffnet, dass die Welt viel größer ist, als ich bis dahin geglaubt hatte.

Nach meinem Abitur durfte ich für ein Praktikum erneut nach Deutschland reisen. In dieser Zeit bemerkte ich, wie ungewohnt es für meine damaligen Kollegen war, mit jemandem aus einem fremden Land, wie Kolumbien, zusammenzuarbeiten. Sie fanden es so außergewöhnlich, dass sie sogar die lokalen Zeitungen baten mich zu interviewen. Nachdem das Interview in den Zeitungen erschien, tauschten wir uns die folgenden Monate sehr viel über unsere unterschiedlichen Kulturen aus und lernten von den dahinter liegenden Unterschieden.

 

Diese Erfahrung hat mich sehr bereichert. Mir wurde klar, dass solche Reisen und Möglichkeiten in fremde Kulturen etwas Besonderes und nicht selbstverständlich sind.

"DIESE ERFAHRUNG HAT MEIN LEBEN VERÄNDERT."

2012 entschied ich mich nach Hamburg zu gehen, um ein Masterstudium in Management zu machen.

 

Bis heute weiß ich nicht, wie ich das alles geschafft habe. Die Reise war finanziell sehr herausfordernd und mein Leben in nur zwei Koffer zu packen, machte es nicht leichter. Wenngleich ich damals nicht wusste, was mich nach meinem Studium erwarten würde, so war mir klar, dass ich in Deutschland bleiben werde.

 

Dabei waren mein Mut, mein Urvertrauen und meine positive Einstellung entscheidend dafür, um dieses Ziel zu erreichen.

KULTURSCHOCK 2.0

Mein Auslandssemester während des Masters machte ich in Shanghai und aus heutiger Sicht weiß ich, dass sich durch diese Reise meine interkulturelle Kompetenz verdreifacht hat. Ich wohnte in einem chinesischen Studentenwohnheim und teilte mir ein kleines Schlaf- und Badezimmer mit einem fremden Mädchen aus Kenia.

 

Die Sprache und die Kultur in China waren für mich ein Rätsel. Den Kulturschock, den man normalerweise im dritten und vierten Monat einer Reise erlebt, bemerkte ich bereits nach den ersten zwei Wochen. Damals wollte ich unbedingt zurück nach Deutschland. Zum Glück riss ich mich zusammen, überwand meine Ängste und machte das Beste aus dieser Zeit.

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"MEIN ZIEL WAR ES, SO SCHNELL WIE MÖGLICH ÜBERLEBEN ZU KÖNNEN."

An der Uni belegte ich einen Chinesisch-Kurs, um die Sprache zu lernen, doch bereits nach einem Monat wurde mir klar, dass ich so nicht vorankam. Ich entschied mich dafür, mir stattdessen die Sprache im Internet auf eigene Faust anzueignen. Mein Ziel war es auf der Straße so schnell wie möglich überleben zu können.

 

Und – es hat geklappt!

 

Ich konnte unter anderem im Supermarkt einkaufen, im Restaurant bestellen und Rechnungen zahlen. Dabei habe ich für mich festgestellt, welche Inhalte besonders relevant sind und in welcher Reihenfolge man sie lernen soll, um schnell das Wichtigste sprechen und verstehen zu können.

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"MIT MUT, URVERTRAUEN & POSITIVER EINSTELLUNG ZU MEINER BERUFUNG"

Nach meiner Graduierung bin ich tatsächlich in Hamburg geblieben und fing in der Logistik- und Kundenserviceabteilung eines großen Konzerns an zu arbeiten. Nach ein paar Jahren hat mir dieser Traumjob leider keinen Spaß mehr gemacht. Ich war unerfüllt und entschied mich Ende 2017 zu kündigen. Ich hatte das Bestreben etwas Neues und Besseres für mich zu finden.

So fing eine neue Phase für mich an. Während meiner Coaching-Ausbildung erhielt ich viel Zuspruch und Unterstützung von unterschiedlichen Coaches und lernte mich immer besser kennen. Ich habe verstanden, was mich als Mensch ausmacht und welche Herausforderungen ich im Leben habe. Dabei haben mir mein Mut, mein Urvertrauen und meine positive Einstellung erneut dabei geholfen, schwierige und notwendige Entscheidungen für mein Leben zu treffen.

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Ich begriff, dass meine Menschenkenntnis und meine Empathie anderen gegenüber schon immer der Grund dafür waren, warum ich öfters um Rat gebeten wurde oder wieso gerade ich während meiner Schul- und Studienzeit Nachhilfe gab.

 

Ich war also schon immer maßgeblich an der Weiterentwicklung von Anderen beteiligt und habe das jetzt als interkultureller Coach, zu meiner Berufung gemacht.

Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.

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